Karin Rohner


  Schweden-Urlaub
Mai/Juni 2016

Geschichten, Bilder, Ansichten
aus Dalarna

Neu!  Mora im Herbst 2016

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  Anreise - Fulufjällets - Mora - Orsa
Karin von Schweden
 


  Von Lübeck-Travemünde nach Orsa
Mittel-Schweden

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Vor dem Ablegen Travemuende-Skandinavienkai
 - KR ©
 

Mein Schweden -Tagebuch

Im Mai/Juni ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Zwei Wochen Urlaub mit meinem Sohn in Schweden.

Wir starteten von Lübeck-Travemünde mit der Nils Holgersson, Europas größtem Fährschiff. Neun nächtliche Stunden auf See, bis Trelleborg in Schweden.

 

Travemünde-Hafen

"Travemünde
im Lichterglanz" - KR ©

Beim Einchecken erwartete uns eine Überraschung: Flex-Ticket und den extrem vielen LKW-Fahrern hatten wir es zu verdanken, dass wir „aufgewertet“ wurden und, statt der gebuchten 1-2 Bett Kabine mit Meerblick, die 1-2 Bett Front de Luxe Kabine beziehen konnten. 15 Quadratmeter Luxus, bei freier Aussicht auf die See.


Travemünde bei Nacht

"Abschied von Travemünde am Abend"
 - KR ©


Trelleborg-Schweden

"Ankunft in Trelleborg am frühen Morgen"
 - KR ©


Nach der Landung in Trelleborg am nächsten Morgen, lagen dann ca. 800 Kilometer Autofahrt vor uns. Dank Navi gut zu bewältigen. Die Kilometer mussten wir leider selbst zurücklegen. Nachhaltig im Gedächtnis blieb mir die malerische Strecke entlang Schwedens zweitgrößtem See, dem Vättern. Dort wäre ich gern ausgestiegen und geblieben. Doch unser Ferienhaus wartete in Mittelschweden auf uns,in der Provinz Dalarnas Län.

Nach einer 12-stündigen Fahrt mit vielen Zwischenstops landeten wir am Samstagabend in unserem Ferien-Domizil, einem kleinen Schwedenhäuschen in einem Bauerndorf mit Namen Hansjö, 4 Kilometer nördlich von Orsa (sprich: Uscha).


schwedenhaus-orsa

Unser "Schwedenhaus" in Orsa/Hansjö
 - KR ©


Am Sonntag Vormittag fuhren wir trotz „Jetlag“ zuerst einmal nach Mora einkaufen. In Schweden kein Problem. Die Supermärkte haben sonntags von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Natürlich war ich gespannt auf das Einkaufen in Schweden. Mein Sohn hatte mir oft genug erzählt, beim Shopping in Mora hätten sowohl die Kassierer, als auch die Kunden, die Ruhe weg.Und das stimmte. Ich hatte allerlei Fragen, bevor ich die gewünschten Lebensmittel fand. Überall bekam ich Auskunft, in freundlichem Ton. Man führte mich zu den Waren hin.Ich durfte sogar den Aufschnitt probieren. Mein Sohn war glücklich, dass er endlich wieder seinen geliebten "Haushaltskäse" (1kg-Packung) kaufen konnte. Den haben wir die folgenden zwei Wochen einfach so aus der Hand gegessen, weil er wunderbar lecker schmeckt.


Dalarna-Pferdchen

Auch das "Dala-Pferdchen" am Siljan in Mora
hat die Ruhe weg -
KR
©


Leider regnete es die ersten drei Tage ununterbrochen. Die Aussicht aus unserem Häuschen war trotz Regens sehr schön, auf Dauer aber unbefriedigend. Darum kaufte ich mir im Konsum in Mora 10 Malstifte auf Wasserbasis und einen Skizzenblock. Mein Malzeug hatte ich extra zu Hause gelassen. Ich wollte mir meinen Urlaub nicht mit dem Gedanken versalzen, nun müsste ich unbedingt malen.

Die wenigen Malstifte entpuppten sich als wahrer Segen. Die  nächsten Tage habe ich kritzelnd verbracht. Eine wohlige Ruhe breitete sich in mir aus. Der Reisestress fiel von mir ab.

 

Rotes Haus

"Das Rote Haus" - Skizze
 - KR ©


Nach vier Tagen änderte sich das Wetter zum Besseren. Wir nutzten die Gelegenheit für einen Ausflug nach Venjan, um Freunde aus Rostock zu besuchen, die schon seit ca. 10 Jahren in Schweden leben.

Am folgenden Tag gab es einen Temperatursturz. Lausige acht Grad plus.  Feuerholz lag genügend bereit. Wir verbrachten  einen gemütlichen Tag am Kamin, ein Luxus, den wir zu Hause nicht genießen können.


Kamin

Gemütliche Stunden am Kamin
 - KR ©

Bei der Gelegenheit möchte ich unser kleines Ferienhaus mal vorstellen. Es lag in Hansjö, etwas außerhalb von Orsa, auf einer ca. 800 Quadratmeter großen Schlüsselblumenwiese, die sich in den 14 Tagen  unseres Aufenthalts in eine Löwenzahnwiese verwandelte.


Ferienhaus

Ferienhaus in Orsa
 - KR ©

Der beliebteste Aufenthaltsraum für kühlere Frühlingstage war für uns die große Glas-Veranda.

Die Natur, 1000 km nördlich von Lübeck, war noch weit zurück. Ende Mai fingen die ersten Knospen an zu sprießen. Man konnte ihnen dabei zuschauen. Bei unseren Ausflügen Richtung Norden, begrüßte uns jeden Tag ein neuer, verspäteter Frühling. Ein ideales Land für Menschen, die vom Frühling gar nicht genug bekommen können.


Fernblick

Blick aus dem Fenster
zum Nachbargehöft - KR ©

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